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Transparenzinformationen

Als regulierte Unternehmen dürfen Betreiber von Strom- und Gasnetzen jährlich eine definierte Erlösobergrenze vereinnahmen. Die Erlösobergrenze soll die Kosten eines Netzbetreibers unter Berücksichtigung von Inflation und Effizienzvorgaben abdecken. Die Erlösobergrenze beinhaltet als wesentliche Positionen die originären Kosten des Netzbetriebs (für Abschreibungen, Zinsen, Personal, Material, Fremdleistungen etc.). Diese Kosten wurden durch die Regulierungsbehörde festgestellt. Sie werden während der laufenden Regulierungsperiode in der Erlösobergrenze nicht aktualisiert.

Es erfolgt eine jährliche Anpassung um die Preissteigerung und die individuelle Effizienzvorgabe. Unsere originären Kosten sind seit Jahren relativ stabil. Daneben enthält die Erlösobergrenze die dauerhaft nicht beeinflussbaren Kostenanteile gem. § 11 Abs. 2 ARegV. Hier handelt es sich um vom Netzbetreiber nicht zu beeinflussende Positionen, wie vorgelagerte Netzkosten. Diese werden als durchlaufende Posten jährlich in der Erlösobergrenze aktualisiert. Schließlich beinhaltet die Erlösobergrenze den Erweiterungsfaktor gem. § 10 ARegV, mit dem eine gestiegene Versorgungsaufgabe berücksichtigt wird. Im Fall von Netzzu- oder -abgängen wird die jährliche Erlösobergrenze entsprechend angepasst.

Die von der Bundesnetzagentur zu Beginn der 2. Regulierungsperiode (2013) genehmigte Erlösobergrenze 2017 der HanseGas GmbH beträgt 46 Mio. Euro, hierin sind 6 Mio. Euro dauerhaft nicht beeinflussbare Kostenanteile enthalten. Netzbetreiber sind verpflichtet, ihre genehmigte Erlösobergrenze jährlich anzupassen, um Änderungen u.a. der dauerhaft nicht beeinflussbaren Kosten, des Erweiterungsfaktors, des Verbraucherpreisindexes sowie von Zu- oder Abschlägen zum Ausgleich des Regulierungskontos zu berücksichtigen. Die angepasste Erlösobergrenze 2017 der HanseGas GmbH beträgt 56 Mio. Euro. Hierin sind 17 Mio. Euro dauerhaft nicht beeinflussbare Kosten enthalten. Die Erlösobergrenze berücksichtigt zudem die individuelle Effizienz des Netzbetreibers. Sogenannte ineffiziente Kosten werden über einen Zeitraum von fünf Jahren auf Null abgeschmolzen. Für die HanseGas GmbH wurde durch die Bundesnetzagentur für die aktuelle Regulierungsperiode ein Effizienzwert von 100 % festgestellt.

Entwicklung der Erläsobergrenze HanseGas

 

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht gem. § 31 ARegV auf ihrer Homepage Informationen, die Grundlage der Bestimmung der Erlösobergrenze und damit der Netzentgeltbildung der von ihr regulierten Netzbetreiber sind. Siehe hierzu www.bundesnetzagentur.de/netzentgelttransparenz.