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Erdgasleitung zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust erneuert

26.09.2018

HanseGas hat über 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit investiert

HanseGas hat rund 800.000 Euro in die Versorgungssicherheit im Landkreis Ludwigslust-Parchim investiert. Dabei wurde ein rund 2.500 Meter langer Abschnitt der 250 Kilometer langen Gastransportleitung HDL 102 erneuert und das ganz ohne Versorgungsunterbrechung für die angeschlossenen Gemeinden. Die Hochdruckleitung ist 250 Kilometer lang und transportiert Erdgas mit einem Druck von rund 20 bar nach Süd-West Mecklenburg und in Teile Brandenburgs. Die Bauarbeiten zwischen Neustadt-Glewe und Ludwigslust haben Ende Mai begonnen und wurden nun abgeschlossen.

„Wir freuen uns über den erfolgreichen Verlauf und Abschluss des Projektes“, sagt Thorsten Gnadke, Projektmanager bei HanseGas. „Es gab einige Herausforderungen, wir mussten unter anderem Bodenflächen queren, bei denen die Gefahr bestand, dass sie Kampfmittel oder Bodendenkmäler beherbergen. Hier konnten wir von einer guten und engen Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesämtern für Denkmalpflegen und Katastrophenschutz profitieren.“ Ein Leitungsabschnitt von rund 1.500 Metern wurde in geschlossener Bauweise mittels des sogenannten Horizontalspülbohrverfahrens verlegt, ohne dass dabei das Erdreich aufgegraben werden musste. Und auch die Baustoffe wurden umweltgerecht aufbereitet und konnten so mehrfach verwendet werden. Ergebnis: Sparsamster Einsatz und restlose Verwertung bei der Abfallentsorgung. Durch dieses Verfahren wurden die Eingriffe in die Natur auf ein Minimum reduziert.

Die Gasversorgung wurde während der gesamten Bauzeit nicht eingeschränkt. Denn die alte Leitung blieb so lange in Betrieb, bis die neue Leitung verlegt war. Selbst bei der Einbindung des neuen Abschnitts gab es keine Versorgungsunterbrechung, denn der neue Leitungsabschnitt wurde mittels Stopple-Technik während des laufenden Betriebs, also „unter Druck“, eingebunden.