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Feierliche Inbetriebnahme der Biogaseinspeiseanlage in Dümmer im Ortsteil Parum

10.08.2018

HanseGas investiert rund 3,8 Millionen Euro in umweltschonende Energieversorgung.

Am Donnerstag, den 9. August, haben die Bürgermeisterin von Dümmer, Anke Gräber, Christian Dahlke vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Gottfried Lüken, Inhaber Parumer Bioenergie und Kirsten Fust, Geschäftsführerin HanseGas die neue Biogaseinspeiseanlage im Dümmerer Ortsteil Parum nach rund einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen.

Rund 3,8 Millionen Euro investierte HanseGas, Gasnetzbetreiber in Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Brandenburgs, in den Anschluss der Anlage, die das Biogas veredelt und pro Jahr bis zu 55 Millionen Nm³ (Normkubikmeter) Biogas in das Netz einspeisen kann. Zuvor muss das Biogas, das in der benachbarten Biogasanlage produziert wird, allerdings gereinigt und getrocknet werden. Dies übernimmt eine Biogasaufbereitungsanlage, die direkt neben der Einspeiseanlage aufgebaut worden ist. Alle Anlagenteile wurden im Rahmen der Inbetriebnahme durch die jeweiligen Fachfirmen vorgestellt.

Bei HanseGas hat man bereits im Frühjahr 2017 mit den Planungen für die Anlage begonnen. Zu den wesentlichen Aufgaben des Netzbetreibers gehörte neben der Errichtung der Einspeiseanlage auch der Bau der Gasleitung, welche die Biogasanlage mit dem Gasnetz verbindet. Rund 9,5 Kilometer neue Hochdruckleitung wurden dafür verlegt. Über einen Verdichter wird das aufbereitete Biogas in das Hochdrucknetz eingespeist. Bei der Errichtung der Anlage arbeitete HanseGas mit bewährten Partnern aus der Region zusammen. So zeichnete u.a. die Firma DAU Rohrleitungsbau aus Lübz für den Rohrleitungsbau verantwortlich, die Firma Seemann Tiefbau GmbH aus Schwerin übernahm die Tiefbau- und Pflasterarbeiten und die Fima Olaf Sitte - Tief-, Straßen- und Energieanlagenbau GmbH aus Wittenburg verlegte den Stromanschluss für die Anlage.

Die Anlage in Parum/Dümmer ist bereits die vierte Anlage im Bereich Ludwigslust/Parchim und Nordwestmecklenburg, die Biogas in das Netz von HanseGas einspeist. Bereits jetzt können die Städte Wittenburg und Lenzen zu 100 Prozent mit synthetischem Erdgas versorgt werden, das heißt, Gas-Heizungen werden in diesen Orten nahezu CO2-neutral betrieben. Mit der Anlage in Parum/Dümmer können bis zu 4.000 Haushalte zusätzlich mit Biogas versorgt und so die CO2-Emissionen weiter reduziert werden.