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HanseGas investiert rund 3,8 Mio. Euro für eine umweltschonende Energieversorgung

16.02.2018

Biogasanlage in Dümmer speist zukünftig Biogas ins Netz ein

Im Sommer 2018 wird die Biogasanlage in Parum/Dümmer Biogas ins Erdgasnetz einspeisen. HanseGas arbeitet bereits seit über einem halben Jahr mit an der Umsetzung dieses Plans. Rund 3,8 Millionen Euro investiert der Gasnetzbetreiber aus Mecklenburg-Vorpommern in den Anschluss der Anlage. Aktuell wird – weithin sichtbar – die Einspeiseanlage gebaut, die pro Jahr bis zu 55 Millionen Nm³ (Normkubikmeter) aufbereitetes Biogas ins Erdgasnetz einspeisen soll.

„Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres haben wir mit den Planungen begonnen“, so Olaf Boenigk, der für das Netz im Bereich Wittenburg zuständige Koordinator bei HanseGas. Zu den wesentlichen Aufgaben des Netzbetreibers gehört neben der Errichtung der Einspeiseanlage auch der Bau der Gasleitung, welche die Biogasanlage mit dem Gasnetz verbindet. Rund 9,5 Kilometer neue Hochdruckleitung werden dafür verlegt. Über einen Verdichter wird das aufbereitete Biogas dann in das Hochdrucknetz eingespeist. Bei der Errichtung der Anlage arbeitet HanseGas mit bewährten Partnern aus der Region zusammen. So zeichnet u.a. die Firma DAU Rohrleitungsbau aus Lübz für den Rohrleitungsbau verantwortlich, die Firma Seemann Tiefbau GmbH aus Schwerin übernimmt die Tiefbau und Pflasterarbeiten und die Fima Fa. Olaf Sitte - Tief-, Straßen- und Energieanlagenbau GmbH aus Wittenburg verlegt den Stromanschluß für die Anlage.

Die Anlage in Parum/Dümmer ist bereits die vierte Anlage im Bereich Ludwigsluste/Parchim und Nordwestmecklenburg, die Biogas in das Netz von HanseGas einspeist. „Bereits jetzt können wir die Städte Wittenburg und Lenzen zu 100 Prozent mit synthetischem Erdgas versorgen – das heißt, Gas-Heizungen werden in diesen Orten damit nahezu CO2-neutral betrieben“, so Wolf-Axel Rahn, zuständiger Kommunalbetreuer bei HanseGas. Mit der Anlage in Parum/Dümmer können zusätzlich rund 4.000 Haushalte mit Biogas versorgt und so die CO2-Emissionen weiter reduziert werden.