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Sicherheitskontrolle aus der Luft bei HanseGas: Drohne überprüft Arbeitssicherheit auf Baustellen

28.04.2020

HanseGas setzt innovative Technologien zur Optimierung der Arbeitssicherheit auf Baustellen ein.

Arbeitssicherheit aus neuer Perspektive: HanseGas setzt ab sofort Drohnen ein, um aus der Vogelperspektive das Geschehen auf Baustellen zu überwachen. Die Aufnahmen werden über eine App direkt auf ein Smartphone oder Tablet übertragen, sodass die nötigen Sicherheitsvorkehrungen direkt vor Ort beurteilt werden können. „Nichts ist so transparent wie ein Video“, sagt Volker Höfs, Geschäftsbereichsleiter Netzdienste, bei HanseGas. „Im Arbeitsalltag hat man nicht immer jedes Detail im Blick. Die Drohne bietet uns eine neue Perspektive und optimiert die Arbeitssicherheit: Haben alle ihre Schutzhelme auf? Ist das Material sicher gelagert? Und steht die Absperrung an der richtigen Stelle?“ Der kleine Flug zeigt große Wirkung und hilft, die Arbeitssicherheit zu erhöhen.

Nach erfolgreichem Testlauf hat HanseGas vier Drohnen angeschafft. Vier Mitarbeiter werden aktuell für den Drohnenflug ausgebildet. „Besonders begeistert sind die Kollegen von der einfachen Handhabung und der großen Reichweite der Drohne“, erklärt Höfs.  Auch er kann nur Positives über die ersten Erfahrungen berichten: „Wenn uns bei den Videoaufnahmen etwas auffällt, sprechen wir mit den Kollegen und Dienstleistern auf der Baustelle über den Arbeitsschutz – und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Wir wollen gemeinsam Verständnis für sicheres Arbeiten erzeugen.“

Der Einsatz der Drohnen bei HanseGas erfolgt unter Einhaltung der notwendigen Datenschutzbestimmungen. „Wir holen Genehmigungen bei den anliegenden Grundstückseigentümern ein, bevor wir mit der Drohne befliegen“, so Volker Höfs. Zudem erfolgt diese zusätzliche Sicherheitskontrolle nur, wenn alle Beteiligten auf der Baustelle vorher zugestimmt haben.

Neben der Baustellen-Überwachung kann die Drohne auch für die Dokumentation von Oberflächen, zum Beispiel vor und nach Leitungsverlegungen eingesetzt werden. Zudem kann perspektivisch die Sicherheitsüberprüfung der Hochdruckleitungen, die aktuell noch per Helikopter erfolgt, durch Drohnen ersetzt werden.